Das Magazin aus der Toskana des Ostens
Auszüge aus dieser Ausgabe:

Die Suche nach der Harmonie
Heilung oder Wellness? Musia Heike Bus im Gespräch mit marion Schneider, Geschäftsführerin des
"Hotel an der Therme".





Glück und Gesundheit
Die "innere Kneippkur" geht durch den Darm. Ein Gespräch mit Dr. med. Wolfgang Törpe über das Colon Clean System (CCS) von der CCS-Klinik in Bad Sulza.
















Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Herbst. Deutschland hat gewählt, und vielleicht geht jetzt alles irgendwie so weiter wie bisher. Oder es ändern sich einige Dinge, ob gewählt oder nicht. Herbst bedeutet Loslassen, Abschied nehmen und damit gleichzeitig wieder Platz machen für Neues. Wohin auch immer die bundes- oder weltpolitischen Wellen schaukeln mögen, die Medien – und unsere eigene Wahrnehmung – werden uns auf dem laufenden halten. Die Hoffnung, dass es in den zahlreichen Krisengebieten auf dieser Welt friedlicher wird, endet allzu oft in einer Enttäuschung, die den nächsten Hoffnungsschimmer schon im Keim zu ersticken droht. Was immer wir für einen Beitrag leisten können, diesen Kreislauf zu durchbrechen, wir sollten es tun. Da, wo wir sind und wo wir es können. Auf eine besonders unfriedliche Entwicklung in den Weltmeeren wird in diesem Heft hingewiesen: LFAS (Low Frequency Active Sonar) heisst das Kürzel für eine akustische Umweltbedrohung durch die NATO-Seestreitkräfte.
Ich möchte Sie ganz persönlich bitten, sich unserer Initiative für einen „Stillen Ozean“ anzuschließen. Im Artikel „Walgesang oder Lärmangriff“ auf Seite 7 oder mit einem Klick auf diesen Text finden Sie dazu weitere Informationen.
Für mich hält dieser Herbst einen besonderen Abschied bereit. Diese dreizehnte Ausgabe der waterview wird die vorerst letzte sein, die ich herausgebe. Seit 1996 erscheint sie regelmäßig, erst als waterworld, später als waterview. Die Zeitschrift und ich – wir haben uns geformt und begleitet, mal war es Lust, mal war es Last. Im Moment des Loslassens wird der lustvolle Gehalt durch den Abschiedsschmerz noch einmal besonders deutlich, geradezu bewiesen. Die Träne im Augenwinkel widme ich allen, die mich in diesen sieben Jahren mit diesem Projekt aufs Wunderbarste unterstützt haben. Danke!



Nun möchte ich Platz machen in meinem Leben für neue Formen. Dem Wasser werde ich treu bleiben. Ich freue mich darauf, weiter zu gehen und zu forschen, sowohl was die individuelle Arbeit mit Aqua Wellness betrifft als auch im Ausbildungsbereich. Und eine weitere Leidenschaft, die gepflegt werden will, ist mit Hawaiian Bodywork dazu gekommen. Wer weiß, was der nächste Frühling bringt? Ein bisschen fühle ich mich wie Hans im Glück, auch wenn ich waterview weder als Goldklumpen noch als Mühlstein empfunden habe, eher wie ein Geschenk, das man nach einer gewissen Weile weitergibt.

Also: Auf Wiedersehen. Und das meine ich wörtlich, denn ich würde mich freuen, Sie weiter bei Ihren Erfahrungen in der Wasserwelt zu begleiten. In Bad Sulza oder irgendwo auf der Welt.

Herzlichst,